Person

Dach, Simon

PND/GND-Nummer: 11852321X

Geboren: 29.7.1605 (Memel)
Gestorben: 15.4.1659 (Königsberg)

Schüler, , vor 1626 (Schulbesuch in Königsberg, Wittenberg und Magdeburg)
Student, Königsberg, 1626 (verspätete Magisterpromotion erst 1640, als Dach schon eine Professur innehatte)
Professor, Königsberg, Universität Königsberg 1639 — 1659 (Professor für lateinische Poesie)

Schrieb unter den Pseudonymen Chasmindo, Sichamond, Philison und Johannes Petrus de Memel; besserte sein kärgliches Gehalt an der Artistenfakultät mit dem Schreiben von Gelegenheitswerken auf („Mein Gewerb‘ und Handel sind Reime“); enges Verhältnis zur Musik: spielte Geige, war Gesangsschüler von Johann Stobaeus; Literatur: MEID, Art. Dach (2001)

Gelegenheiten:Magisterprüfung Königsberg 1640 (Adressat)
Werke:1. Ich danke dir; 2. Herr Gott, meine Seele bringet dir (Dichter)
 1. So gänzlich ist auf nichts allhie zu bauen; 2.: O der trüben Trauertage! (Dichter)
 1: Damon war mit Brunst beeilet; 2.: Damon, wo hinfort dich Preußen (Dichter)
 Alle, die ihr freien wollt, merkt wie ihr euch halten sollt (Dichter)
 Also wird, du werter Held, dies hierum betrübte Feld (Dichter)
 Am allerbesten ist es zwar, im Herren sein verschieden (Dichter)
 Amor, lass dich auch nun hören (Dichter)
 Betracht’ ich + im Gemüt, Herr, allen Reichtum deiner Güt’ (Dichter)
 Bleib du nur fest an Gottes Wort (Dichter)
 Das Leid ist hier, da sehen wir (Dichter)
 Die Seele des Gerechten ist befreit (Dichter)
 Du aller Wohlfahrt Quell (Dichter)
 Du siehest, Mensch, wie fort und fort (Dichter)
 Du, o getreue Mutter Erde, (Dichter)
 Freu, meine Seele, dich; dein Abscheid nähert sich (Dichter)
 Gleichwohl hab ich überwunden, gleichwohl selig obgesiegt (Dichter)
 Greif dich nun, o Karschau, an (Dichter)
 Halt aus, mein Herz, und sei bescheiden (Dichter)
 Heirat hält zwar allzeit an, was für Zeit sich finden kann. (Dichter)
 Herr, wohin soll ich mich kehren? (Dichter)
 Ich bin ja, Herr, in deiner Macht (Dichter)
 Ich will aus voller Seelen, Herr, preisen deine Macht (Dichter)
 In seiner Liebsten Armen entschlafen und erwarmen (Dichter)
 Ist es unsrer Saiten Werk je einmal so wohl gelungen (Dichter)
 Jetzund müsst ihr Saiten klingen (Dichter)
 Lachen jetzt der Sonnen Wagen (Dichter)
 Lass sterben, was bald sterben kann! (Dichter)
 Mein letztes Hoffen wird erfüllt (Dichter)
 Meine Fürsten und Fürstinnen fahren ins Galinder Land (Dichter)
 Nichts nach Heirat fragen (Dichter)
 Nimm dich, o meine Seel', in acht (Dichter)
 O Amor Herzenbinder, du Herr der Freundlichkeit (Dichter)
 O Gott, nun lässest du mich hin (Dichter)
 O, wer doch überstanden hätte und läge tot dahingestreckt (Dichter)
 Sei getrost, o meine Seele, und bestreite ritterlich (Dichter)
 Sei, meine Seel', in dich gestellt (Dichter)
 Solang ich noch das Leben hab (Dichter)
 Soll ich das Elend und Beschwer des Lebens satt beweinen (Dichter)
 Tanz, der du Gesetze unsern Füßen gibst (Dichter)
 Tanz, du suchest deine Lust (Dichter)
 Was für Unmut, Pein und Sorg' (Dichter)
 Was ist Zeit und Welt? (Dichter)
 Was klagt man der Gerechten Seelen? (Dichter)
 Was sollen wir denn machen? Hie hilft kein Widerstand (Dichter)
 Was stehn und weinen wir zuhauf bei diesem toten Leichnam (Dichter)
 Was? Soll ein Christ sich fressen (Dichter)
 Wer hie zu etwas kommen will (Dichter)
 Wer weiß Bescheid der Sterblichkeit (Dichter)
 Wer, o Jesu, deine Wunden (Dichter)
 Wie selig ist, dem Gott verliehen (Dichter)
 Wir gehen gern zu Gast auch außerhalb der Fast (Dichter)
 Wo lebt ein Mensch auf Erden (Dichter)
 Wo will es hin mit meinem Herzen (Dichter)
 Wohl dem, der sich beizeiten auf süße Heirat lenkt (Dichter)

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